„Schandfleck 2014“ für Jean- Claude Juncker.

Video: https://youtu.be/F1yNyOcuVPQ

Am Welttag für Soziale Gerechtigkeit 20. Februar werden Menschen, Organisationen, Firmen und Konzerne, die gegen die Charta der Grundrechte der Europäischen Union verstoßen, vom Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) für den Schandfleck nominiert und aus diesen durch eine Jury der Preisträger des „Schandfleck 2014“ Jean- Claude Juncker ausgewählt. Dieser wurde am 15. Juli 2014 zum Präsidenten der EU Kommission gewählt und hat am 1. November 2014 sein Amt angetreten. Als Finanzminister und Premierpräsident von Luxemburg hatte er ein raffiniertes Steuerhinterziehungssystem für Einzelpersonen und Konzerne ausgearbeitet. Die unterschlagenen Milliardenbeträge in den verschiedenen Staaten dieser Welt brachten zwar Luxemburg enormen Reichtum, trugen aber maßgeblich dazu bei, die Weltwirtschaftskrise von 2008 zu verschärfen, die nicht zuletzt auch Griechenland in ihren Sog zog. Er hat in langen Telefonaten die EU Finanzminister der einzelnen Staaten bearbeitet, das griechische Ansuchen zu akzeptieren. Ein Ausscheiden Griechenlands aus der EU währe für sein Steuerunterschlagungsgeflecht katastrophal und daher sein persönlicher Einsatz. Derzeit wird laut Spiegel vom 29.1.2015 von seinen Parteifreunden versucht, einen Untersuchungsausschuß gegen ihn zu starten. Junckers Zitat: „Wenn es ernst wird, muß man lügen“.

 

Der Publikumspreisträger „Henry am Zug“ “, der alljährlich durch eine Internetumfrage bestimmt wird, wurde mit 34% der 6093 abgegebenen Stimmen gewählt. Henry am Zug ist ein klassisches Beispiel für Lohndumping. Ein Teil des Personals dieses ÖBB Zugservices DO&CO wird von einer ungarischen Firma nach deren Kollektivvertrag, der nur ein Drittel des Österreichischen beträgt, bezahlt. Der Zug fährt aber nur eine Stunde auf ungarischem Gebiet und den Rest quer durch Europa, verlangt werden aber österreichische Preise in den Speisewagons.

 

Das Ziel der globalisierten Wirtschaftspolitik ist, die Menschen bis zum Existenzminimum und oft darunter auszubeuten und zu Arbeitssklaven degradieren, um einigen Wenigen ein Leben in Luxus zu gewähren. Es ist Zeit, daß sich die Menschen ihrer Würde CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION bewußt werden und es diesen modernen Feudalherren anzeigen, obwohl es nach wie vor auch Medien wie die Kronenzeitung gibt, deren Ansicht es ist, diese Herrscherelite unterstützen zu müssen. Leider lassen sich auch öffentliche Medien durch Geld manipulieren. Derartige Blätter nicht mehr zu kaufen ist die einzige Sprache, die sie verstehen werden.